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Markus Walter, seines Zeichens Funkamateur, sprach kompetent unter anderem auch über Beverage-Antennen.

Beverage Antennen sind einfache, sehr lange Antennen aus Draht. Am Ende der Antenne wirkt ein Widerstand von ca. 450 Ohm. Ein Widerstand in der Antenne? Ist das nicht sehr verlustbehaftet? Das ist in der Tat so, wenn der Draht im Verhältnis zur Wellenlänge zu kurz ist. Genügende Längen für z. Bsp. das 80-m-Band sind 100 und mehr Meter. Mit diesen Längen werden dann immer noch etwa 20% der Sendeleistung im Widerstand verheizt. Sind die Ausbreitungsbedingungen gut, spielen diese Verluste eine untergeordnete Rolle.

Das Erste, was uns Markus beibrachte, war, dass seine Welt die professionelle ist. Somit ist für ihn auch klar, dass bei jeder Antennenleitung ohne jede Diskussion MWS (Mantel Wellen Sperren) eingebaut werden. Dabei sprach er von den MWS, die direkt am trcvr angebracht werden. Am trcvr? Die gehören doch ans Ende des Kabels, möglichst nahe der Antenne. Natürlich auch! Die Idee der MWS beim trcvr ist die, dass der ganze hf-Müll des Stromnetzes nicht auf die Antenne gelangen und unsere Frequenzen verrauschen kann.

Als MWS im Shack dienen Ringkerne, die einfach übers Kabel geschoben werden. Die Länge des Kabels, das mit Ferriten voll bestückt ist, beträgt ca. einen halben Meter.

Der Rest des Vortrages bestand aus Messresultaten, deren Erläuterung den Rahmen dieses Berichts bei Weitem mehr als nur sprengen würde.

Folien zum Vortrag (die Datei ist ca. 9 MB gross)