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Was ist digitale Übermittlung? Die älteste Form der digitalen Übermittlung ist die Morsetelegrafie. Der Sender wird im Rythmus der Zeichen EIN und AUS geschaltet. Sehr schnelle Telegrafisten schaffen Tempi bis etwa 250 Zeichen (Buchstaben) in der Minute. Mit anderen Worten, sie können so viele Zeichen in einer Minute mit den Ohren "lesen", also hören und verstehen.

In der heutigen Zeit wird viel über "digital" gesprochen. Jedes heutige Telefon empfängt digitale Daten, und keine Sprache mehr. Das, was wir hören, ist nicht die Stimme der Gegenstation, sondern das klingt nur so wie die andere Stimme. Sie wurde digital abgebildet, um übertragen werden zu können.

Digitale Daten sind im wesentlichen Computer-Daten-Wörter. Nur "etwas" schneller als die Morsetelegrafie. Moderne, sehr langsame Netze übertragen ab 2 Mio Zeichen pro Sekunde(!). Schnelle Netze sind in den Milliarden Zeichen pro Sekunde anzusiedeln.

Im Amateurfunk hält die digitale Uebertragungsart immer mehr Einzug. Sie hat den Vorteil, dass eine Verbindung funktioniert, und wenn nicht, dann eben nicht. Schlechte Tonqualität oder Verzerrungen gibt es nicht.