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besichtigung seneturm ueetliberg 9 20170629 1054598073Besichtigung vom 23. Juni 2017. Dank einer gesponserten Einladung konnten wir «Funkamateuren St. Gallen» am 23. Juni 2017 den Sendeturm der Swisscom auf dem Üetliberg ZH besichtigen.

Wer den Zürcher Hausberg besucht, geht meist achtlos am Sendeturm der Swisscom vorbei. Er ist kein Ziel für Wanderer und Ausflügler, weshalb ihn viele gar nicht kennen.

Ganz anders als alle Anderen peilten wir gespannt und zielstrebig das Eingangstor zur Sendeanlage an und wurden gleich durch einen Swisscom-Mitarbeiter empfangen und in die Swisscom-Anlage, vorbei am 186,7 Meter hohe Fernsehturm, geführt. Die Einführungserläuterungen mit einem Kurzfilm wurden uns im ehemaligen Fernsehstudio, das heute zu einem Showraum umgebaut wurde, präsentiert. Die Geschichte von der Entstehung des ersten Turmes im Jahr 1953 bis zur heutigen Anlage mit dem neuen Turm und dem heutigen Senderaum hörte sich echt interessant an.

Der Fernsehturm dient der Firma Swisscom Broadcast zur Verbreitung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen in der Region Zürich. Darüber hinaus übernimmt der Turm Richtfunkverbindungen für Fernsehprogrammzuführung, Betriebsfunk und Dienste für GSM, und dient dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie als Messstation.

besichtigung seneturm ueetliberg 6 20170629 1439975344Der eigentliche Höhepunkt war die Liftfahrt auf die sich in ca. 50m Höhe über Boden befindende Plattform, auf der verschiedenste Antennen und Parabolspiegel installiert sind. Die Aussicht von dieser Plattform war bei strahlendem Sonnenschein natürlich einzigartig.

Turmdaten:
Bauzeit heutiger Turm: 1987–1990; Baukosten: 11 Mio. SFr.; Bauherr: (damals PTT) heute Swisscom; Architekt: Schindler & Schindler
Baustoffe: Beton, Stahlbeton; Betriebszeit: seit Mai 1990;
Letzter Umbau (Turm): 2004; Gesamthöhe: 186,7 m

Nach der Rückkehr an den Boden des Turmes konnten wir den Senderraum besichtigen, der einen bleibenden Eindruck hinterliess. Speziell der Vergleich, der zum Teil als Ausstellungsobjekte erhaltenen früheren Sendeanlagen und den heute um ein mehrfaches kleineren Sendeanlagen ist erstaunlich.

Die abschliessende Fragerunde wurde durch die Anwesenden Funkamateure ausgiebig benutzt und rundete eine eindrückliche und erlebnisreiche Besichtigung ab. | 26. Juni 2017 / HB9KOG 

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